Sie wollten ein eigenes Baby bekommen und brauchten das Baby aus dem Waisenhaus nicht mehr

Ljoscha saß in der Ecke und weinte bitterlich. Er konnte nicht verstehen, was er falsch gemacht hatte. Warum hatten seine Eltern ihn im Stich gelassen und in ein Waisenhaus gebracht? Immerhin hatte Ljoscha sie immer sehr geliebt und seinen Eltern immer gehorcht.

Seine Mutter verließ ihn, als er noch im Entbindungsheim war. Danach haben Natascha und Sascha ihn adoptiert. Sie hatten keine eigenen Kinder. Also nahmen sie das Baby aus dem Waisenhaus mit. Aber Sasha konnte den Jungen nicht lieben. Er hatte das Gefühl, dass er das Kind eines anderen war und dass er nie sein eigenes sein würde. Natascha verliebte sich in den Jungen, sie umarmte ihn und kümmerte sich gut um ihn, aber sie konnte trotzdem nicht seine Mutter werden.

Die Jahre vergingen. Lesha wuchs in einer Familie auf, und er liebte seine Eltern sehr. Und dann erfuhr Natascha eines Tages, dass sie schwanger war. Sie war sehr glücklich darüber. Als sie Sasha davon erzählte, waren sie überglücklich.

Danach schenkten meine Eltern Ljoscha keine Aufmerksamkeit mehr. Er fing an, sie zu stören und ärgerte sie sehr. Sascha fing an, den Jungen zu schlagen. Seine Eltern brauchten Ljoscha nicht, sie hatten schon genug von ihm als Elternteil. Also beschlossen sie, den Jungen ins Waisenhaus zurückzubringen. Sie schrieben eine Verzichtserklärung, und vor Gericht wurden ihnen die elterlichen Rechte entzogen.

Nach der Verhandlung ging Natascha auf den Jungen zu und teilte ihm mit, dass er nun in einem Waisenhaus leben würde. Ljoscha weinte und rief nach seiner Mama, aber sie drehte sich einfach um und ging. Der Junge war erst fünf Jahre alt, und er wurde von den Menschen, denen er vertraute und die er so sehr liebte, verraten. Er wurde zweimal verraten: das erste Mal von seiner leiblichen Mutter, und jetzt von seinen Adoptiveltern.

Die Richterin, die das Urteil fällte, sah zu und beobachtete alles. Und dann ging sie auf die Frau aus dem Waisenhaus zu und sagte, dass sie den Jungen adoptieren würde. Es brach ihr das Herz, zu sehen, wie das Kind von den Menschen, denen es vertraute und die es so sehr liebte, verraten wurde.
Eine Richterin namens Katerina konnte den notwendigen Papierkram schnell erledigen. Und schon bald holte sie Lyosha aus dem Waisenhaus.

Sie begann sofort, ihn liebevoll “Leshenka” zu nennen, und der Junge vergaß bald seine früheren Eltern und hängte sich sehr an Katerina. Die Jahre vergingen. Ljoscha war sehr gut in der Schule. Er schloss das Gymnasium mit einer Goldmedaille ab und besuchte die medizinische Fakultät. Und als er seinen Abschluss gemacht hatte, wurde er eingeladen, in einer guten Klinik zu arbeiten. Und dann kam eines Tages ein Mann zu ihm, den er sofort erkannte. Es war Alexander, sein erster Ziehvater. Er erzählte Alexej, dass seine Frau bei der Geburt gestorben war, das Baby war eine Totgeburt. Daraufhin begann er stark zu trinken. Dann lernte er Svetlana kennen, und sie half ihm, von einem langen Saufgelage loszukommen, und überredete ihn, eine Therapie zu machen.

Auf diese Weise lernte er Alexej kennen. Obwohl Alexej jung war, erinnerte er sich daran, wie schlecht der Mann ihn behandelt hatte. Aber er erinnerte sich an den hippokratischen Eid und half Alexander trotzdem. Das Schicksal bestrafte Sasha und Natasha sehr. Schließlich weiß jeder, dass Waisenkinder nicht beleidigt werden sollten. Alexej handelte sehr weise: Er rächte sich nicht an Alexander. Das Leben hatte ihn schon schwer genug bestraft.

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