Meine Schwiegermutter kam zur Einweihungsparty – und ich habe sie rausgeschmissen!

Wir haben schon vor unserer Heirat über die Wohnungsfrage diskutiert. Meine Eltern lebten in einem Mädchenhaus – es war sehr eng. Meine Schwiegermutter lebte allein in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Aber es war teuer, eine Wohnung zu mieten.

Wir wollten meine Schwiegermutter bitten, bei uns zu wohnen, was wir auch taten. Sie sagte, das sei in Ordnung. Wir hatten jedoch keine Ahnung, worauf wir uns einließen. Obwohl in den Unterlagen stand, dass die Wohnung meinem Mann gehörte, gab es dort nur einen Eigentümer: seine Mutter.

Bevor er starb, hatte der Vater meines Mannes eine Schenkungsurkunde an seinen Sohn ausgestellt. Seine Frau hatte nichts dagegen, denn sie wusste, dass sie ihre Rechte ohnehin verteidigen würde. Warum hat er das getan? Er wusste von seiner unheilbaren Krankheit und wollte sich um seinen Sohn kümmern, da seine Frau wieder heiraten könnte.

Aber mein Mann hatte nicht das Gefühl, dass er dort der Herr ist. Ich hielt mich aus ihren Angelegenheiten heraus, weil ich darüber nachdachte, wie ich eine gemeinsame Wohnung kaufen könnte. Sechs Jahre lang lebte ich mit meiner Schwiegermutter unter einem Dach. Die ganze Zeit über hatten wir jeden Pfennig gespart, um endlich eine eigene Wohnung zu bekommen.

Mein Verhältnis zur Mutter meines Mannes war normal. Wir hatten keine Konflikte, teilten die Aufgaben und Ausgaben gerecht auf. Bald hatten wir sogar einen Zeitplan ausgearbeitet, wer wann die Waschmaschine benutzen durfte.

Und so hatten wir schließlich den nötigen Betrag in der Hand. Wir hatten genug Geld für eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Gerade als wir uns auf Wohnungssuche begeben wollten, erfuhr ich, dass ich schwanger war. Wir hatten nicht geplant, so früh Kinder zu bekommen, aber das Schicksal war anders. Mein Mann bot mir an, eine Hypothek auf eine Dreizimmerwohnung aufzunehmen, da das Baby ein eigenes Zimmer brauchte. Ich stimmte zu.

Alle unsere Freunde und Verwandten kamen zur Einweihungsparty, auch meine Schwiegermutter. Alle waren glücklich und gratulierten uns zum Kauf. Und dann erklärte meine Schwiegermutter:

– Ich bin froh, dass ihr Besitzer einer Dreizimmerwohnung geworden seid, ich habe euch nicht umsonst all die Jahre mitgeschleppt. Jetzt warte ich auf eure Dankbarkeit. Ich hoffe, dass mein Sohn seinen Anteil an meiner Wohnung aufgibt. Wenn ich nicht gewesen wäre, hättest du nie für eine eigene Wohnung gespart.

Ich stand auf und bat meine Schwiegermutter, zu gehen. Ich war so verletzt, dass ich nicht einmal die Worte für eine Antwort finden konnte. Mein Mann war fassungslos, als er das von seiner eigenen Mutter hörte. Warum hat sie vor den Leuten gelogen? Wir haben uns sogar beim Broteinkauf abgewechselt, wir haben unsere Nebenkostenabrechnung halbiert und auch andere Rechnungen bezahlt.

Wir wollen mit dieser doppelzüngigen Person keinen Kontakt mehr haben. Gott sei Dank haben die Gäste diesem Vorfall keine Beachtung geschenkt.

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