“Ich habe eine Menge Hefte!” – Wie wir einmal die Lehrerin unseres Sohnes von nebenan zur Schule gefahren haben und wie sie jetzt jeden Morgen am Auto vorbeistampft

Vor ein paar Jahren sind wir in eine neue Nachbarschaft gezogen. Vorher besuchte mein Sohn nämlich die Schule in der Nachbarschaft. Nur wurde es unbequem und wir hielten es für sinnvoller, in die nächstgelegene zu gehen. Und die Klassen waren schon älter. Alle wurden in Klassen zusammengelegt. Es war notwendig, das Kollegium zu wechseln.

Wir fanden eine Schule, die anderthalb Kilometer von zu Hause entfernt war, und während ich in der Ferne arbeitete, konnte ich es mir leisten, mein Kind von der Schule abzuholen und es zur Schule zu bringen. Zur gleichen Zeit und früher aufstehen. Immerhin ein Ansporn. Alles in meiner Freizeit machen zu können. Und diese Schule ist sehr modern, es ist immer etwas los, interaktiv. Und die Lehrer sind nett, ich habe sie bei Treffen kennengelernt. Vor allem haben wir uns mit Samantha angefreundet, die uns Russisch beigebracht hat. Sie war gleichzeitig auch die Klassenlehrerin meines Kindes.

Wie sich herausstellte, war sie aus dem Nachbarhaus. Als mein Sohn auf eine andere Schule wechselte, begegneten wir uns gelegentlich im Park, auf dem Platz oder in den Geschäften. Und dann kam ich eines Tages aus dem Eingang und sie kam direkt auf mich zu. Es war morgens, also wusste ich, dass sie auf dem Weg zur Schule war. Ich hatte keine andere Wahl, als ihr anzubieten, sie zur Arbeit zu fahren.

Samantha, setz dich – Robert kommt bald raus, und wir fahren zusammen zur Schule.

Kurzum, sie war einverstanden. Auch für mich war es nicht schwer. Wir fuhren zusammen, sie bedankte sich und ging hinaus. Robert war es peinlich, dass er die Lehrerin zur Arbeit fuhr. Ist es falsch, Beziehungen unter Lehrern zu haben.

Ein paar Mal passierte es so zufällig, dass wir sie absetzten. Erst später fiel mir auf, dass es sich um eine Art unplausibles Muster handelte.

Zwei oder drei weitere Male war es ein Zufall, dass wir sie abgesetzt haben. Im April bekomme ich um zehn vor acht eine Textnachricht:

Guten Tag. Bist du auf dem Weg zur Schule?

Es war eine SMS von einem Lehrer. Ich sagte, wir würden gehen. Ich schaue hinaus – da stapft sie schon am Auto vorbei. Mein Sohn war auf diese Wendung der Ereignisse nicht vorbereitet. Um ehrlich zu sein, war sogar mir das peinlich. Wir verließen das Haus und gingen auf den Parkplatz.

Ich bin so froh, dass ich heute mit euch hochfahren konnte. Ich habe drei ganze Packungen Notizbücher mitgenommen, sie sind sehr schwer, es ist schwierig, sie in den Händen zu tragen.

Nun, was kann ich tun? Ich konnte nicht ablehnen. Mir wurde klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste eine Entscheidung treffen. Immerhin war der Lehrer frech. Ich beschloss, eine andere Angel auszuwerfen:

Samantha, warum treffen wir uns nicht einfach zur gleichen Zeit und niemand wartet auf jemanden. Und wir werden dich mitnehmen.

Ich hoffte, dass sie aus Höflichkeit ablehnen würde. Die Situation ist peinlich.

Oh, wie schön! Das heißt, ich bekomme jeden Tag zwanzig Minuten mehr Schlaf! Abgemacht. Jeden Tag um 8:00 Uhr werde ich bei dir sein!

Was für ein Deal… Mein Sohn sah mich wütend an und ich wusste, dass er nicht glücklich war. Also überlege ich, wie ich die Situation in Ordnung bringen kann. Ich würde bald wieder im Büro arbeiten. Denn ich habe keinen anderen guten Grund, die Lehrerin abzulehnen…

 

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